Politisches Salzland

Aktuelle Diskussionen in der Region

Auch mit der Salzland-SPD: Volkspartei ade? Das tut weh!

SPDSKIIISchaut man in die Aktuelle der politischen Landschaft in Deutschland, so vermittelt sich unstrittig der Eindruck, in ihr und durch sie irrten orientierungslos die Erben der großen Führungspersönlichkeiten der einst so stolzen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und verspielten leichtfertig alles, wofür die Partei der Arbeiter und kleinen Leute einstmals stand. Spätestens die vermeintliche Erfolgsspur des Genossen der Bosse war der Anfang eines Abwärtssogs, eines unergründlichen Strudels, der droht, die SPD nicht nur, aber zuerst als Volkspartei zu verschlingen.

Wer will das noch bestreiten?

Umso mehr setzt man als ein dem Geiste Bebels, Liebknechts, eines Otto Wels oder Willy Brandts innerlich Verpflichteter auf die Kraft, die in den Genossinnen und Genossen hier vor Ort, im Salzlandkreis und dessen Kommunen steckt, deren Willen neue, auch unkonventionelle Wege zu gehen, sich den Menschen wieder als politische Kraft mit einem Konzept der Synthese aus Visionen und und aktuell Nötigem, aber Machbarem zu zeigen.

Doch nichts von dem ist nun schon seit Jahren im Salzlandkreis der Fall und auch nach dem Kreisparteitag der SPD am vergangenen Sonnabend in Aschersleben hat sich offenbar nichts an dem geändert, was wir schon vor gut zwei Jahren hier auf POLITISCHES SALZLAND anmerkten und was unreflektiert blieb.

Folgt man den bisherigen Pressemitteilungen, so bleibt zunächst nicht mehr und nicht weniger als ein neue Kreisvorstand der SPD, der hinter die Personalquerelen der ersten Jahreshälfte 2016 sicher einen Schlusspunkt setzen soll.

Prominente Kommunalpolitiker wie z. B. Landrat Bauer oder der Aschersleber Stadtrat Marius Fischer finden sich nicht mehr in der Führungsspitze der SPD des Salzlandkreises.

Natürlich interessiert gerade unsere Plattform (Wie könnte es anders sein?), was nun von der örtlichen SPD zu erwarten sein wird und wir baten um ein Gespräch mit einem Ex-Vorstandmitglied und einer neuen Beisitzerin im Vorstand. Frei von Wertungen, aber mit unverhohlener Spannung.

Während das einstige Vorstandsmitglied kurzentschlossen zusagte, bekamen wir im anderen Fall eine ebenso spontane und kurz angebundene Absage.

Nun ist POLITISCHES SALZLAND doch sehr nachdenklich geworden. Sie sicherlich auch?

Warten wir also ab, was wir zu hören bekommen. POLITISCHES SALZLAND bleibt dran.


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