Politisches Salzland

Aktuelle Diskussionen in der Region

Staub wischen… Und weiter?

Manchmal gerät man  schon heftig ins Grübeln, wenn man sich der Tatsache bewusst wird, wie lange sich in einer Zeit zunehmend breiterer elektronischer Kommunikation auf einer Plattform wie POpe08302LITISCHES SALZLAND nichts bewegt hat. Dies ist in mehrfacher Hinsicht  ein irritierender Indikator für eine Art politischem Substanzverlust.

Einerseits dokumentiert dies die Erosion des Interesses an öffentlicher Diskussion demokratische Entscheidungsprozesse auf der Ebene des Landkreises. Niemand macht mehr mit. Außer jene, die es aus verschiedensten Motiven in öffentliche Ämter oder politische Mandate spült oder drängt. Und denen ist es scheinbar gleichgültig, wer sie warum dorthin schickt und wen diese quantitativ oder qualitativ in der Bevölkerung repräsentieren.

So wendet sich Frau/Mann auf der Straße immer mehr von den Etablierten ab, resigniert oder geht auf „Alternative(n) für Deutschland“  zu.

Andererseits hat POLITISCHES SALZLAND auch Rost angesetzt, weil es wenig, sehr wenig, besser noch, fast keine Resonanz auf die Publikationen hier gab. Also hat sich die Redaktion anderen Plattformen zugewendet, lokalpolitischen und thematischen.

Doch nun weckte uns ein Lokalpolitiker aus dem Stadtrat Seeland, der, enttäuscht über das Verhalten seiner Kollegen in einer gemeinsam schon seit Monaten verabredeten Sache, die Bürgerinnen und Bürger via einer lokalen Internetplattform neben Printmedien und Hören-Sagen über das Handeln ihrer Mandatsträger informieren wollte. Es ging um die Höhe der Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Orts- und Stadträte.

Die wollten er/man erhöhen, doch dann schauten die Parlamentskollegen noch einmal in die Stadtkasse und verwarfen das Vorhaben. Verständlich.

Doch als sich POLITISCHES SALZLAND anbot, dies unter Darstellung aller Positionen als Problem zu thematisieren,  winkte er höflich dankend ab. Zu unbekannt, er hatte da an eine andere Website gedacht, eine von jenen, die aus den Ortsteilen der Stadt Seeland direkt berichten.

Das lässt Spekulationen zu.

Worum ging es wirklich? Objektive Informationen des Bürgers als Wähler oder rechtzeitige politische Skandalisierung auf unterster Ebene im Vorfeld der Neuwahl der Bürgermeisterin oder eines Bürgermeisters der Stadt Seeland? Wir wissen es nicht.

So, nun wurde virtueller Staub gewischt.

Damit sich nicht zuviel neuer absenken kann, wird sich POLITISCHES SALZLAND thematisch mit seinem Eigenbeiträgen verstärkt dem lokalpolitischen Geschehen im unmittelbaren Umfeld seiner Redaktion zuwenden.

Lassen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sich überraschen. So oder so.

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