Politisches Salzland

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Frau Jana Richter und der Hut

Morgen in drei Wochen, am 24. Februar, gibt es im Salzlandkreis die nächste Kommunalwahl.

In Giersleben, einem schönen Fleckchen Erde an der Wipper, haben die Einwohner zu entscheiden, wer als ihr neues Gemeindeoberhaupt, als Meister der Bürger, in den nächsten Jahren ihre Kommune führen soll, dem Gemeinwesen förderliche Impulse und Lebendigkeit verschaffen kann und es repräsentiert. Nicht nur optisch!

Aber darf es diesmal vielleicht auch – wie in so vielen Orten – eine (Bürger)Meisterin sein?

Jana Richter, zwar zugereist und eingeheiratet, vielleicht aber mehr mit ihrer jetzigen Heimat verbunden als manch Alteingesessener, hat für sich diese Frage bejaht.

Womit wir beim Hut wären. Sie warf den ihrigen in den berühmten Ring. (Interessant in diesem Zusammenhang, woher eigentlich diese Redensart stammt. Natürlich verrät uns dies das WWW:

Der Hut – wie Kopfbedeckungen überhaupt – repräsentiert seit alters für die ganze Person. Wenn also jemand den Hut in den Ring wirft, dann wirft er ihn gleichsam nur voraus nach dem Motto: „Ich komme gleich, um zu kämpfen.

Im „Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“ (Bd. 4, Sp. 529) steht: „Eine alte Form der Einsprache gegen die Ehe war das Werfen des Hutes oder der Mütze. Wenn im Hanauischen bei einer Eheverkündigung von der Kanzel eine Frauensperson Einsprache erheben wollte, musste sie ihre Mütze abnehmen und in die Kirche werfen“ )

Wir hier kennen Jana Richter nur wenig, erlebten die junge Journalistin, Unternehmerin und vor allem Mutter als aufrichtig engagierte Giersleberin, ehrlich, unverblümt, unruhig, innovativ und vor allem die richtigen Fragen stellend zum richtigen Zeitpunkt.

Gerade als Außenstehender, als Beobachter kann man es offen aussprechen: Giersleben hat einen Aufbruch notwendig. Vielleicht hat sich über Jahre, gar Jahrzehnte die Gemeinde in einen Ort selbstgefälliger Ruhe „Lasst doch lieber alles so bleiben, wie es ist!“ oder „Uns geht es doch gut!“ verwandelt, eine Art ganz spezieller Stagnation, Gewohnheiten, die sich lange bewährt haben, nun aber ungewollt, aber merklich zum Hemmschuh für eine gedeihliche Zukunft des Ortes geworden sind.

Wir können irren, aber ein kritischer Blick zurück auf das kommunalpolitische Jahr 2012 in Giersleben und der ganzen Verbandsgemeinde Saale-Wipper lässt dies doch sehr unwahrscheinlich sein.

Also, liebe Giersleber, seid mutig, wagt etwas und wählt die oder den Besten für Euch!

Bevor wir der Bewerberin das Wort geben: Unser Selbstverständnis gebietet es, dass wir hier an dieser Stelle gern auch anderen Bewerbern um das Bürgermeisteramt in Giersleben die Gelegenheit bieten, sich vorzustellen.

Wie das geht? Schauen Sie einfach unter dem Stichwort „Bürgermeisterwahl in Egeln Juni 2012“ nach und „Hic Giersleben, hic salta!“, sinngemäß “ Zeige hier in Giersleben, was Du kannst!“

Nehmen Sie also Jana Richter bei ihrem Wort:

Bürgermeister und Gemeinderat sollen eine Gemeinde so führen, wie es im Sinne der Gemeinde ist, also im Sinne aller. Dieses  Selbstverständnis soll Richtschnur allen Handelns sein.

Und wer mehr dazu lesen will: Hier finden Sie einen Brief der Kandidatin. Mit dem Bild ihres wichtigsten Motivs, ihres besten Wahlkampfhelfers und jenem, mit dem sich alles verbindet, was Optimismus ausmacht.


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